Adr. Schulstraße, 64678 Lindenfels-Kolmbach



Wegbeschreibung:

Schulstr. entlang fahren bis zur Abzweigung Friedhofsweg, dann rechts rein fahren bis links der kleine Parkplatz kommt. Da bitte parken und

ca. 50 m zurück laufen. Dann ist der  Eingang rechts wo das Reitschulschild hängt!


Bitte betreten des Hofes nur, wenn Reitstunden ausgemacht sind und ich vor Ort bin! Und dann bitte unbedingt auch nur über den o.g. Eingang!




Hier schon mal erste Bilder vom Stall in Kolmbach



 

 Wir haben im Stall in Kolmbach einen 20 x 40 m Allwetterreitplatz, der bei jedem Wetter bereitbar ist. Im Sommer stehen die Pferde ganztägig draußen auf der Weide, im Winter nachts in der Box und tagsüber auf ihrem Winterauslauf.









 

 

 Lehrgänge 2021


Schnupper-bzw. Förderreitkurs für Kinder von ca. 6 – 12 Jahren


Termin: 06. bis 08. April 2021; täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr; max. 6 Kinder ; Kosten 160,-- Euro


Der Kurs ist für Kinder, die noch keine oder wenig Vorkenntnisse im Reiten haben.

Die Kinder lernen hier den Umgang und das richtige putzen der Pferde. Natürlich wird auch geritten! Der Spaß am reiten wird durch verschiedene Spiele geweckt und gefördert.

Ausrüstung: Fahrradhelm (falls vorhanden, Reithelm; kann auch geliehen werden)

und festes Schuhwerk, welches über die Knöchel geht mit wenig Profil, (falls vorhanden Reitschuhe/Stiefel; kann evtl. auch geliehen werden)


Verbindliche, schriftliche Anmeldung bis spätestens  01.April 2021!



Schnupper- bzw. Förderreitkurs für Kinder/Jugendliche von ca.10 bis 17 Jahren (max. E-Niveau)


Termin: 12. bis 14. April 2021; täglich von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr;

max. 6 Kinder; Kosten: 180,-- Euro


Der Kurs ist für Kinder/Jugendliche die schon sicher frei reiten können und ihr reiterliches Können verbessern möchten. Die Reiter werden ganz speziell je nach Ausbildungsstand weiter gefördert.



Verbindliche schriftliche Anmeldung bis spätestens 6. April 2021!



Bei Fragen einfach anrufen unter 0170/5010959 oder das Kontaktformular nutzen.

Anmeldeformular
Anmeldung Lehrgang 2021.pdf (66.02KB)
Anmeldeformular
Anmeldung Lehrgang 2021.pdf (66.02KB)

 

 Sollte aufgrund der Bestimmungen für Corona eine Durchführung der Kurse nicht möglich sein, so kann kurzfristig auch die Absage erfolgen!

  

  

Pferdeführerschein Umgang

Kompetenznachweis für richtigen und artgerechten Umgang mit dem Pferd

                                                        

Nicht nur für Reiter, sondern auch für alle anderen Personen, die mit Pferden umgehen (z. B. Eltern reitender Kinder), ist der Pferdeführerschein Umgang eine große Hilfe. Hier werden die Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Pferde erläutert und die Teilnehmer lernen, diese zu verstehen und entsprechend darauf zu reagieren. Weiterhin deckt dieser Pferdeführerschein die Themenfelder Haltung, Fütterung und Gesundheit ab. Die praktischen Übungen zum Führen auf Reitanlagen und in Situationen aus dem öffentlichen Raum ergänzen die Theorie. Es geht also um Grundlagen, die jeder Reiter, Pferdebesitzer und Pferdefreund beherrschen sollte. 

Der Pferdeführerschein Umgang ist ab dem 01.01.2020, anstelle des Basispass Pferdekunde, die Voraussetzung für Abzeichenprüfungen ab Klasse 5 (beim Westernreiten ab Klasse 4).

Wie sieht die Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang aus?

Der Pferdeführerschein Umgang ist ein Lehrgang mit abschließender Prüfung. Für den Lehrgang werden 30 Lehreinheiten empfohlen. Die Prüfung besteht aus vier Stationen, die an einem Tag absolviert werden:


Erster Kontakt und Pferdepflege:

Bei dieser handlungsorientierten Station geht es um den ersten Kontakt und die Pferdepflege. Dieser Teil der Prüfung findet auf der Stallgasse oder am Putzplatz statt. Wie hole ich mein Pferd korrekt aus der Box? Worauf muss ich beim Anbinden meines Pferdes achten? Wie putze ich mein Pferd? Weiterhin gehört zu dieser Station die Erläuterung der Handgriffe und der Ausrüstungsgegenstände.


Pferdeverhalten und artgerechter Umgang mit dem Pferd:

Die zweite Station überprüft Wissen zum Pferdeverhalten, zum verhaltensgerechten Umgang und zur Haltung, Fütterung und zur Gesundheit. Bedürfnisse und Verhalten des Pferdes, Haltungsformen und -anforderungen, Pferderassen, Farben, Abzeichen, Equidenpass und die Grundlagen der Anatomie sind hier Thema. Weiterhin werden Kenntnisse über die Gesundheitsvorsorge und Erste Hilfe-Maßnahmen abgefragt. Die Station behandelt zudem Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung im täglichen Umgang, das Tierschutzgesetz und die Ethischen Grundsätze sowie Regelungen und Sicherheitshinweise zum Führen im Straßenverkehr.


Praktischer Umgang mit dem Pferd:

An dieser Station wird die Praxis geprüft. Die Dreiecksvorführung ist in diesem Teil der Prüfung Pflicht. Der zweite Teil der Station bietet den Teilnehmern Wahlmöglichkeiten: Entweder absolvieren sie einen Bodenarbeitsparcours oder sie wählen das Vormustern. Bei diesen Übungen müssen die Teilnehmer darauf achten, die Sicherheits- und Unfallverhütungsaspekte zu beachten. Ein besonderer Fokus wird hier auf die Kommunikation der Teilnehmer mit dem Pferd beim Führen gelegt.


Alltagssituationen aus dem öffentlichen Raum:

Die zweite Praxisstation fragt Wissen zum Umgang mit Pferden im öffentlichen Raum ab. Wie bringe ich mein Pferd auf die Weide und was muss ich alles dabei beachten? Wie verlade ich mein Pferd und welche Vor- und Nachbereitung gehört zum Transport des Pferdes dazu? Weiterhin müssen die Teilnehmer ihr Wissen über Begegnungen mit anderen Verkehrsteilnehmern zeigen (z. B. mit einem Radfahrer, einem Auto, einem anderen Pferd …).




Was Du können mußt für das Reitabzeichen 10: 

RA 10
Das muss man können im Sattel: Reiten (mit und/oder ohne Sattel) an der Longe im Schritt und Trab (Leichttraben und/oder Aussitzen) und/oder Hintereinanderreiten im Schritt und Trab. Der Teil Geländereiten kann zusätzlich erfolgen.Die Anforderungen werden im Außengelände am Führzügel im Schritt und Trab abgeprüft.

Insgesamt müsst ihr zwei Stationsprüfungen absolvieren:

  • Bei der ersten Station geht es um die Pferdepflege, wie zum Beispiel Putzen mit Striegel und Kardätsche, Huf- und Schweifpflege, Versorgen des Pferdes/ Ponys nach der Arbeit sowie Mithilfe beim Zäumen und Satteln.  

  • Dann folgt die zweite Stationsprüfung zur Bodenarbeit. Dort sollten die Prüflinge zeigen, wie sie ein Pferd ansprechen und sich ihm annähern. Gefragt ist auch das Führen und Halten an einem vorgegebenen Punkt sowie das Anbinden. Außerdem geht es um das Thema Sicherheit auf der Stallgasse.  

Was Du können mußt für das Reitabzeichen 9

RA 9
Das muss man können im Sattel: Reiten in der Gruppe im Schritt, Trab (Leichttraben und Aussitzen) und Galopp. Der Teil Geländereiten kann zusätzlich erfolgen. Die Anforderungen werden im Außengelände in allen Grundgangarten abgeprüft.

Insgesamt müsst ihr beim „Neuner-Abzeichen“ drei Stationsprüfungen absolvieren:

  • Bei der ersten Stationsprüfung zeigt ihr, wie man das Pferd zum Reiten vorbereitet (Pflege, Mithilfe beim Satteln und Zäumen, Einstellen des Bügelmaßes).  

  • Es folgt die zweite Station, bei der es um das Pferdeverhalten geht sowie die Ethischen Grundsätze. Mehr darüber erfahrt ihr übrigens auch im Buch "FN-Abzeichen. Meine ersten Reitabzeichen (10-6) – So klappt die Prüfung" aus dem FNverlag.  

  • Und zum Schluss folgt die dritte Stationsprüfung, in der es wie beim RA 10 um die Bodenarbeit geht. Zusätzlich wird das Führen eines Pferdes geradeaus von beiden Seiten verlangt. Der Prüfling zeigt auch, wie man ein Pferd zur Seite weichen lässt und an anderen Pferden vorbeigeht. Wichtig ist auch hier das Thema Sicherheit auf der Stallgasse.  

Was du können mußt für das Reitabzeichen 8: 

RA 8

An der Prüfung zum Reitabzeichen 8 dürfen alle Reiter ohne Altersbeschränkung teilnehmen, die einen Vorbereitungslehrgang für dieses RA besucht haben.

Das muss man können im Sattel:

In der ersten Teilprüfung Dressur stellen die Prüfungsteilnehmer ihre Pferde/ Ponys nach Weisung des Ausbilders in Anlehnung an die Klasse E vor und zeigen dabei auch das Reiten ohne Bügel (mindestens im Schritt). Nach Möglichkeit findet dieseTeilprüfung auf dem Außenplatz statt. In der zweiten Teilprüfung geht es um die Sitzschulung und das Reitenmit verkürzten Bügeln. Hier reitet ihr eine Geschicklichkeitsaufgabe und zeigt dabei auch das Reiten im leichten Sitz in seinen verschiedenen Varianten und über Stangen/ Bodenricks.Außerdem gibt es noch eine Teilprüfung Gelände,die man zusätzlich absolvieren kann, sofern sie nicht dieTeilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks ersetzen soll. Die Anforderungen werden im Außengelände auf unebenem Boden,im leichten Sitz und beim bergauf und bergab reiten geprüft.

Das muss man bei den drei Stationsprüfungenkönnen:

Bei Station 1 möchten die Prüfer gerne mehr über die Themen Rassen, Farben,Abzeichen und Körperbau des Pferdes wissen.

Bei Station 2 geht es um die Grundkenntnisse der Sitzformen, die ihr in den ersten beiden Teilprüfungen gezeigt habt sowie um Hufschlagfiguren und die Bahnordnung.

In der dritten Stationsprüfung dreht sich alles rund um die Bodenarbeit. Dort sollten die Prüflinge zeigen, wie sie ein Pferdansprechen und sich ihm annähern. Gefragt ist auch das Führen und  Halten an einem vorgegebenen Punkt sowie das Anbinden. Weiterhin gehtes um das Thema Sicherheit auf der Stallgasse. Außerdem wird das Führen eines Pferdes geradeaus von beiden Seiten verlangt. Der Prüfling zeigt auch, wie man ein Pferd zur Seite weichen lässt, an anderen Pferden vorbeigeht und sein Pferd im Slalom führt. Die Richter möchten auch Gangmaßwechsel im Schritt beim Führen sehen.

Und wie bewerten die Prüfer?
Sie bewerten eure Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt.

Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“, es gibt also keine Noten. Solltet ihr die Prüfung nicht bestehen, könnt ihr die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholen.




Das muß man können für die Longierabzeichen 5 und 4:


1. Longierabzeichen 5 (LA 5)
Voraussetzungen für Longierer und Pferd
Voraussetzung für den Erwerb des LA 5 ist die Mitgliedschaft in einem
Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder
Anschlussverbände angehört, der Besitz des Basispasses Pferdekunde
oder der Reitabzeichen (RA) 7 und 6 und die Teilnahme an einem
Vorbereitungslehrgang. Die in der Prüfung vorgestellten Pferde müssen
mindestens fünf Jahre alt sein und den Anforderungen genügen. In einer
Prüfung sollten nicht mehr als drei Teilnehmer dasselbe Pferd longieren.
Was wird verlangt?
Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen, die
an einem Tag abgelegt werden.
1. Teilprüfung Longieren
Longieren gemäß Merkblatt und Richtlinien für Reiten und Fahren,
Band 6. Auf Verlangen der Richter kann Pferdewechsel vorgenommen
werden. Beurteilt wird die Einwirkung auf das Pferd und der Gehorsam
des Pferdes.
Beurteilt werden:
Sicherheit im Umgang mit den Hilfen (Stimme, Longe, Peitsche)
Sicherheit in der Verschnallung der Hilfszügel
Sicherheit beim Handwechsel
Anwendung der Ausbildungsskala auf das Longieren
Erkennen sichtbarer Anhalts- und Ansatzpunkte für die weitere Arbeit
2. Teilprüfung Stationsprüfungen
Station 1
Prüfungsgespräch in Reflexion auf das praktische Longieren
(Longier-/Reitlehre)
Station 2
Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes
Station 3
Bodenarbeit: Vorführen auf der Dreiecksbahn, Training mit Stangen
(z.B. Halten über der Stange, vielseitiges Stangenkreuz, Stangenlabyrinth),
systematische Desensibilisierung (Umweltreize)
Wer hat bestanden?
Bewerber müssen zum Bestehen mind. die Durchschnittsnote 6,0 aus allen
Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter
5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die
Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Allerdings muss
dann die gesamte Prüfung noch einmal abgelegt werden.



2. Longierabzeichen 4 (LA 4)
Voraussetzungen für Longierer und Pferd
Voraussetzung für den Erwerb des LA 4 ist die Mitgliedschaft in einem
Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder
Anschlussverbände angehört, der Besitz des LA 5 seit mindestens drei
Monaten und die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang. Die in der
Prüfung vorgestellten Pferde müssen mindestens fünf Jahre alt sein und
den Anforderungen genügen. In einer Prüfung sollten nicht mehr als zwei
Teilnehmer dasselbe Pferd longieren.
Was wird verlangt?
Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen, die
an einem Tag abgelegt werden.
1. Teilprüfung Longieren
Longieren gemäß Merkblatt und Richtlinien für Reiten und Fahren,
Band 6. Heranführen von jüngeren Pferden an die Longenarbeit. Auf
Verlangen der Richter kann Pferdewechsel vorgenommen werden.
Beurteilt werden die Einwirkung auf das Pferd und der Gehorsam des
Pferdes mit Wertnoten zwischen 10 und 0 gemäß § 57.1.2 LPO.
Beurteilt werden:
Sicherheit im Umgang mit den Hilfen (Stimme, Longe, Peitsche)
Sicherheit in der Verschnallung der Hilfszügel
Sicherheit beim Handwechsel
Anwendung der Ausbildungsskala auf das Longieren
Erkennen sichtbarer Anhalts- und Ansatzpunkte für die weitere
gymnastizierende Arbeit
2. Teilprüfung Stationsprüfungen
Station 1
Prüfungsgespräch in Reflexion auf das praktische Longieren
(Longier-/Reitlehre)
Station 2
Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes,
einschließlich Transport
Wer hat bestanden?
Bewerber müssen zum Bestehen mind. die Durchschnittsnote 6,0 aus
allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf
unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht,
kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden.
Allerdings muss dann die gesamte Prüfung noch einmal abgelegt werden.
 

 

Yannic mit Penny

Yannic mit Penny